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Bebê de Soares

Nach einer erfolgreichen internationalen Tanzkarriere arbeitet Bebê de Soares als Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin. Sie gründete mit dem österreichischen Regisseur Arno Kleinofen das T4G - Teatro 4Garoupas in Köln. 2002 gründete sie AMAZONAS NETWORK - eine Plattform, die den kulturellen Austausch im Bereich des Theaters für junges Publikum und des Tanzes fördert. Bebê de Soares ist Mitglied des Exekutivkomitees der ASSITEJ, Vorstandsmitglied von IPAY - International Performing Arts für junges Publikum (USA), Koproduzentin und Programmdirektorin von FITA CHILE sowie Kuratorin des MOSTRA ESPETACULAR festiVAL in Curitiba, Brasilien. Im Rahmen des “art-lab fear & identity” sprach sie über international fair cooperation.

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George Ibrahim

George Ibrahim gründete 1986 in Jerusalem das Al Kasaba Theatre und die Cinematheque. Seit 2002 ist er Gründer und Leiter der beiden Institutionen in Ramallah. Er arbeitet regelmäßig auf der Bühne, im Fernsehen und im Radio als Dramatiker, Regisseur und Schauspieler. Er schrieb zahlreiche Theaterstücke und war acht Jahre lang Präsident der Palestinian Actors League. 1998 wurde er mit dem Palestinian National Award for Theatre ausgezeichnet. Mit seinem Ensemble war er auf zahlreichen internationalen Festivals vertreten sowie auf Tournee in arabischen und internationalen Länder wie Tunesien, Syrien, Marokko, Jordanien, Ägypten, Algerien, England, Frankreich, USA, Spanien, Italien, Japan, Singapur, Schweiz und anderen. Im Rahmen des “art-lab fear & identity” sprach er über Theater in Palästina.

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Khader Rasras

Khader Rasras ist Menschenrechtsaktivist und arbeitet seit 1990 als leitender klinischer Psychologe für das Treatment and Rehabilitation Center for Victims of Torture in Palästina. Er studierte Psychologie auf den Philippinen, in London und Lyon und hat einen zweiten Master in Menschenrechte an der Birzeit Universität, an der er als Universitätsdozent tätig ist. Er hat Erfahrung im Capacity Building und Training von lokalen und internationalen Organisationen und ist in der World Psychiatric Association (WPA) und der IAGP-International Association of Group Therapy and Psychodrama aktiv. Im Rahmen des “art-lab fear & identity” sprach er über Formen von Angst aus psychologischer Perspektive.

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Claudia Mojica

Claudia Mojica ist Politikwissenschaftlerin. Sie ist Spezialistin für feministische und Gender Studies mit Arbeitserfahrung in der Gestaltung und Umsetzung von öffentlicher Politik, Programmen, Strategien und internationalen Kooperationsprojekten mit Gender-, Differenzial- und Menschenrechtsansätzen, in der Forschung und Arbeit mit Behörden auf nationaler, Bezirks- und lokaler Ebene Ebenen, Instanzen des Systems der Vereinten Nationen, Kooperationsagenturen und Frauen-, Sozial-, Volks- und Opferorganisationen.

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INSIDE OUT

INSIDE OUT entwickelt Programme für Kinder und Jugendliche mit dem Ziel der Demokratieförderung und Extremismusprävention. Sie bieten kunst- und theaterpädagogische Workshops sowie Programme zur Verbesserung der interkulturellen Kompetenz an, die die persönliche und kulturelle Entwicklung junger Menschen unterstützen und fördern. Die Initiative INSIDE OUT gegen religiösen Extremismus hat ihren Sitz in Stuttgart. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Martin Schäuble

Martin Schäuble (auch Robert M. Sonntag) schreibt dystopische Bücher. In DIE SCANNER hat ein Tech-Konzern die Weltherrschaft, in ENDLAND regiert eine rechtspopulistische Partei und CLEANLAND handelt von einer Gesundheitsdiktatur. Als promovierter Politikforscher verfasste er auch Sachbücher. Im Rahmen des “art-lab fear & identity” verriet er, wie er zu seinen dystopischen Stoffen kommt.

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Dr. Mohammed Shaheen

Dr. Mohammed Shaheen ist Professor für öffentliche Gesundheit und Direktor des Zentrums für primäre Gesundheitsversorgung an der Al Quds Universität. Prof. Shaheen wirkt an Gesundheitsprojekten in Palästina, insbesondere in Konfliktgebieten, mit. Dort erforscht er schwerpunktmäßig die Auswirkungen von Konflikten auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Als starker Verfechter der gesundheitlichen und kulturellen Menschenrechte war er Vorstandsvorsitzender der International Academy of Art in Palästina und ist stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats des Al Kasaba Theatre and Cinematheque. Im Rahmen des “art-lab fear & identity” sprach er über kulturelle Identität.

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Raffaela Rosa Then

Raffaela Rosa Then ist Soziologin, Körper- und Psychotherapeutin. Sie begleitet Menschen auf ihrem Weg zu mehr (Selbst-)Vertrauen und schafft Räume dafür, gemeinsam präsent zu werden und sich mit dem eigenen inneren Wissen und miteinander zu verbinden. Im Rahmen des “art-lab fear & identity” gab sie Einblicke in das Themengebiet Embodiment und Trauma. Denn wenn wir von Identität und Angst sprechen, spielt unser Körper eine entscheidende Rolle: Wie wir in unserem Körper (nicht) präsent sind, formt unsere Identität und die Art und Weise, wie wir Angst erleben.

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Stefan Peters

Stefan Peters ist Akademischer Direktor des CAPAZ-Instituts und Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er studierte Politikwissenschaft, Zeitgeschichte und Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Marburg und der Complutense University of Madrid und promovierte in Politikwissenschaft an der Universität Kassel. Schwerpunkte seiner Arbeit und Forschung sind: Friedens- und Konfliktforschung, soziale Ungleichheiten, Bildung, natürliche Ressourcen und nachhaltige Entwicklung, (Neo-)Extraktivismus und Rentierismus, Gedächtnisforschung, staatliche und soziale Bewegungen, Arbeitsbeziehungen sowie Nord-Süd-Beziehungen mit einem Fokus auf Lateinamerika.

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Madres de Falsos Positivos de Soacha y Bogotá (MAFAPO) 

Madres de Falsos Positivos de Soacha y Bogotá (MAFAPO) ist eine Vereinigung von Müttern, Ehefrauen, Töchtern und Schwestern von Männern, die von der kolumbianischen Nationalarmee unrechtmäßig getötet und zwischen 2006 und 2009 während der Regierung von Alvaro Uribe Velez  als Guerillas im Kampf getötet wurden. Sie teilten beim art-lab 2022 zum Thema „Narratives & Radicalisation“ in Bogotá, Kolumbien, ihren Geschichten.