beyond

Teen Angst



Gemeinsam mit euch möchten wir die Wünsche und Herausforderungen ukrainischer Jugendlicher in der Ukraine als auch im Ausland erkunden. Wie ist es, in einer so verrückten, instabilen Welt aufzuwachsen? Was inspiriert euch und was ärgert euch?

Im Projekt "Teen Angst" erzählen zehn ukrainische Jugendliche ihre Geschichte: In Begleitung der erfahrenen Regisseurin Inga Pylypchuk drehen sie ihren ganz eigenen Dokumentarfilm. Zwei Monate lang arbeiten sie gemeinsam künstlerisch, tauchen in das Handwerk des Filmemachens ein, knüpfen neue Kontakte und fahren als Co-Autor:innen im Juni zur Weltpremiere des Films nach Berlin!

Auf Instagram teilen wir regelmäßig Einblicke in das Projekt mit euch!

Regisseurin

inga pylypchuk

Inga Pylypchuk, geboren in Kyjiw, Ukraine, lebt und arbeitet als Dokumentarfilmerin und Journalistin in Berlin. Sie studierte Germanistik/Neugriechisch in Kyjiw und Vergleichende Literaturwissenschaft, Journalismus und Dokumentarfilm in Berlin. Als Teenagerin hat sie obsessiv Tagebuch geschrieben und erinnert sich deshalb ziemlich genau an die Zeit, als sie zwischen 16 und 20 Jahre alt war. Dank ihrer Leidenschaft schreibt sie heute für deutsche Medien, oft aus ihrer ganz eigenen Perspektive.

Inga macht auch Filme über die Welt, in der wir gerade leben: Ihr aktueller Dokumentarfilm "How Far Is Close" erzählt von ihrer Beziehung zu ihrer Mutter, die wegen des Kriegs gegen die Ukraine nach Berlin ziehen musste. Inga hat Erfahrung mit Workshops für junge Menschen zum autobiografischen Schreiben und Filmemachen, u. a. in im Rahmen von Projekten des Goethe-Instituts und Maxim Gorki Theaters in Berlin.

Hintergrund

Das Projekt „Teen Angst“, das im Verbund von drei Organisationen (TU Mariupol/Ukraine, Kaņepes Kultūras centrs/Lettland, bridgeworks/Deutschland) umgesetzt wird, möchte die komplexen Emotionen ukrainischer Jugendlicher sowohl in der Ukraine als auch in der Diaspora aufgreifen: „Teen Angst“ versucht, dem Leben in einem neuen Kontext, in einer neuen Umgebung oder Kultur psychotherapeutische und kreative Unterstützung zu bieten, um Ausdruck und Resilienz der Teilnehmenden zu stärken. 

Das Projekt konzentriert sich dabei auf gemeinsamen Erfahrungen und Herausforderungen, die in künstlerische Ausdrucksformen fließen: Die erste Phase umfasst einen digitalen dreimonatigen Kursaufenthalt für 10 Jugendliche in Begleitung der Regisseurin Inga Pylypchuk. Die zweite Phase bringt die Teilnehmer:innen für die Filmpremiere sowie für ein Kunstlabor mit Workshops für eine Woche nach Berlin und Riga. Die Filmpremiere findet am 29. Juni in Berlin statt.  

“Culture Helps / Культура допомагає” is a project co-funded by the European Union under adedicated call for proposals to support Ukrainian displaced people and the Ukrainian Cultural and Creative Sectors. The project is a cooperation between Insha Osvita (UA) and zusa (DE).

Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the European Education and Culture Executive Agency (EACEA). Neither the European Union nor EACEA can be held responsible for them.

Auf einen Blick

Die Plattform TU aus Mariupol, bridgeworks aus Berlin/Köln und das Kaņepes Kultūras centrs aus Riga organisieren und begleiten das Videoprojekt "Teen Angst" über deine Geschichte. Ja, deine! 

Preview

29. Juni 2024 
18 Uhr
freier Eintritt

IL KINO
Nansenstraße 22
12047 Berlin 

Bitte reserviert eure Tickets mit kurzer Mail an:

tu.mariupol@gmail.com

Wann und wo?

Online-Meetings (immer samstags):

20. April 2024
27. April
4. Mai
11. Mai
18. Mai
25. Mai
01. Juni