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Teen Angst



Wie fühlt es sich an, in Zeiten des Krieges erwachsen zu werden? In einem von ihnen selbst entwickelten Dokumentarfilm gewähren neun junge Ukrainerinnen einen einzigartigen Einblick in ihre Leben – in einen Alltag im Ausnahmezustand.  

Als dokumentarisches Filmprojekt erzählen neun ukrainische Jugendliche in "Teen Angst" ihre Geschichte. Die teils in andere Länder geflüchteten, teils in der Ukraine lebenden jungen Frauen werden zu Co-Autorinnen ihres eigenen Lebens: Wie viel bleibt für einen selbst, wenn die Angst um Familie und Mitmenschen, wenn Tod, Trennung und Trauma allgegenwärtig sind?  

Deutschlandfunk Kultur berichtet über das Projekt und die Preview des Dokumentarfils in Berlin: reinhören!


Im Juli folgte die Preview im Kaņepes Kultūras centrs in Riga, Lettland. Wir begleiten das Projekt auf Instagram und teilen dort regelmäßig Einblicke mit euch!  


Hintergrund

Das Projekt „Teen Angst“, das im Verbund von drei Organisationen (TU Mariupol/Ukraine, Kaņepes Kultūras centrs/Lettland, bridgeworks/Deutschland) umgesetzt wird, möchte die komplexen Emotionen ukrainischer Jugendlicher sowohl in der Ukraine als auch in der Diaspora aufgreifen: „Teen Angst“ versucht, dem Leben in einem neuen Kontext, in einer neuen Umgebung oder Kultur psychotherapeutische und kreative Unterstützung zu bieten, um Ausdruck und Resilienz der Teilnehmenden zu stärken. 

Das Projekt konzentriert sich dabei auf gemeinsamen Erfahrungen und Herausforderungen, die in künstlerische Ausdrucksformen fließen: Die erste Phase umfasst einen digitalen zweimonatigen Kursaufenthalt für 10 Jugendliche in Begleitung der Regisseurin Inga Pylypchuk. Die zweite Phase bringt die Teilnehmer:innen für die Filmpreview sowie für ein Kunstlabor mit Workshops für eine Woche nach Berlin und Riga.

inga pylypchuk

Inga Pylypchuk, geboren in Kyjiw, Ukraine, lebt und arbeitet als Dokumentarfilmerin und Journalistin in Berlin. Sie studierte Germanistik/Neugriechisch in Kyjiw und Vergleichende Literaturwissenschaft, Journalismus und Dokumentarfilm in Berlin. Als Teenagerin hat sie obsessiv Tagebuch geschrieben und erinnert sich deshalb ziemlich genau an die Zeit, als sie zwischen 16 und 20 Jahre alt war. Dank ihrer Leidenschaft schreibt sie heute für deutsche Medien, oft aus ihrer ganz eigenen Perspektive.

Inga macht auch Filme über die Welt, in der wir gerade leben: Ihr aktueller Dokumentarfilm "How Far Is Close" erzählt von ihrer Beziehung zu ihrer Mutter, die wegen des Kriegs gegen die Ukraine nach Berlin ziehen musste. Inga hat Erfahrung mit Workshops für junge Menschen zum autobiografischen Schreiben und Filmemachen, u. a. in im Rahmen von Projekten des Goethe-Instituts und Maxim Gorki Theaters in Berlin.

"Teen Angst" wird von Culture Helps / Культура допомагає, dem Global Fund for Children, dem Bezirksamt Neukölln und dem Deutschen Kinderhilfswerk gefördert.

“Culture Helps / Культура допомагає” is a project co-funded by the European Union under a dedicated call for proposals to support Ukrainian displaced people and the Ukrainian Cultural and Creative Sectors. The project is a cooperation between Insha Osvita (UA) and zusa (DE).

Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the European Education and Culture Executive Agency (EACEA). Neither the European Union nor EACEA can be held responsible for them.

Auf einen Blick

Die Plattform TU aus Mariupol, bridgeworks aus Berlin/Köln und das Kaņepes Kultūras centrs aus Riga organisieren und begleiten das Videoprojekt "Teen Angst" über deine Geschichte. Ja, deine! 

Preview

29. Juni 2024 
18 Uhr

IL KINO
Nansenstraße 22
12047 Berlin 

3. Juli 2024
19 Uhr
Kaņepes Kultūras centrs
Skolas iela 15
Riga